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enharmonische Verwechslung

die enharmonische Verwechslung

15.08.2010 JB - Zu den Stammtönen, von denen jeder andere Ton abgeleitet wird (eine Ableitung ist immer einen Halbton höher, oder einen Halbton tiefer) gehören die Töne c - d - e - f - g - a - h. Ein vom "c" abgeleiteter, um einen Halbton höherer Ton ist das "cis". Exakt der gleiche Ton wie das "cis", ist jedoch das "des". Dieser Ton ist lediglich vom "d" abgeleitet. "cis" und "des" sind also zwei identische Töne. Sie werden im Notensystem jedoch unterschiedlich dargestellt. Dieses Verfahren nennt man "enharmonische Verwechslung", und ist für Musiklaien zunächst nicht zu durchschauen, und wirkt etwas verwirrend. Es hat aber seine Gründe, warum dies so angewendet wird (ich habe diese jedoch noch nicht durchschaut :-)

warum einfach, wenns auch kompliziert geht?

Manchmal fragt man sich: warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? :-( Wer um alles ist nur auf die Idee gekommen, ein und den selben Ton, der völlig gleich klingt, der völlig gleich gespielt wird, im Notensystem mal "so" und mal "so" darzustellen? Wenn wir dem Malermeister sagen; streiche die Wand weiss, dann ist das doch eindeutig, oder nicht? Ich denke schon! Aber man könnte auch sagen; nehme schwarz, und mixe 100% weiss hinzu :-( Klingt nicht gerade logisch, dafür unlogisch! Ist es auch, oder? Na ja, ganz so ist es nicht. Dennoch, die "enharmonische Verwechslung" ist schon etwas verwirrend, und ganz ehrlich; so richtig habe ich auch noch nicht verstanden, warum dieses Verfahren der unterschiedlichen Schreibweisen eingesetzt wird.

Auch erfahrene Musiker haben damit Schwierigkeiten

Nun kann ich nicht mich - mit meinen wenigen Jahren Musikerfahrung - als Maßstab ansetzen. Ich könnte ja schlicht ein wenig unfähig sein, komplizierte Dinge und Zusammenhänge zu verstehen. Aber während meiner Übungstermine und Auftritte stelle ich immer wieder auch bei erfahrenen Musikern fest, dass die sich auch immer wieder umstellen müssen, wenn sie Vorzeichen, oder Auflösungszeichen vor den Noten sehen. Manche tun sich richtig schwer! Meiner - bescheidenen - Meinung nach könnte man es sich (durchaus erheblich) einfacher machen, wenn man ein Verfahren einführen würde, welches jeden Ton auch definitiv nur als EINE schreibende Darstellung zulassen würde!

Was wird "wie" verändert?

Ein # (= Kreuz) erhöht einen Ton um einen Halbton, dem Tonnamen wird die Silbe "is" angehängt! Aus einem f wird somit ein fis, aus einem c wird somit ein cis.

Ein b (= B) erniedriegt einen Ton um einen Halbton, dem Tonnamen wird die Silbe "es" angehängt! Aus einem e wird somit ein es, aus einem d wird somit ein des. Hier gibt es allerdings auch Ausnahmen, was die Silbenendung angeht; aus einem h wird nämlich kein hes, sondern ein b, aus einem a wird kein aes, sondern ein as, aus aus einem e wird kein ees, sondern ein es.

Ein Auflösezeichen (kann hier leider nicht dargestellt werden, aufgrund des Zeichensatzes) macht die Halbtonveränderung wieder rückgängig! Das Auflösezeichen sieht aus wie das # (= Kreuz) jedoch mit links nach oben verschobenen Balken, und rechts nach unten verschobenen Balken.

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