Wie alles anfing Geschichte der Posaune Lernen mit System Musikstücke Tipps zur Pflege Instrumentenübersicht News
Startseite Lernen mit System Lexikon Begriffe I bis O

Lernen mit System


Lektion 1 - Grundlagen Lektion 2 - Notensystem Lektion 3 - die Noten Lexikon Zugtabelle Tonarten Tonleitern Grifftabelle

Begriffe A bis H Begriffe I bis O Begriffe P bis Z

Neues bei Pusteton Seite empfehlen Seite bewerten Kommentar abgeben Gästebuch Inhaltsverzeichnis Kontakt Impressum

Begriffe I bis O

Intervall

Das Intervall beschreibt den Abstand von Tönen (Zwischenraum von Tönen), bzw. den Tonhöhenunterschied zweier Töne. Es gibt in der Musiklehre verschiedene Intervalle. Ein Intervall beschreibt ein bestimmtes Verhältniss von Tönen zueinander. Eine Oktave beschreibt z.B. das Intervall von 8 Tönen, damit ist also z.B. der Unterschied vom Ton c zum Ton h gemeint (8 Töne Tonhöhenunterschied).

Intonation

Unter Tonreinheit (Intonation) versteht man ein einwandfreies Beginnen des Tones sogleich in der richtigen Tonhöhe, und so lange der Ton andauert in gleichmässiger Tonhöhe, ohne jegliche Tonhöhenschwankungen oder andere Tonunreinheiten, auch ohne Tonlautstärkeschwankungen. Manchmal ist auch eine kleine Zugkorrektur (bei der Posaune), eine Art "Zug-Ruck" am Zug der Posaune erforderlich, um den korrekten Ton zu finden/erreichen. Dies ist auch darin begündet, das die Zugposition eines gewünschten Tones nicht ständig die Selbe ist, sondern je nach persönlichem Befinden, aber auch in Abhängigkeit von anderen Faktoren, wie z.B. Umgebungstemperatur, abhängig ist, und somit geringfügig von der Position des Zuges abweichen kann.

Kammerton

Bezeichnet einen gemeinsamen Ton, auf dem alle Instrumente einer Musikgruppe (ab)gestimmt sind. Dies ist nötig, da unterschiedliche Instrumente einen gegebenen Ton in verschiedenen Tonhöhen spielen. Damit die Töne der Instrumente klanglich zueinander passen, also ein festes Verhältnis (Intervall) zueinander haben, ist eine "Stimmung" nötig. Der Begriff "Kammer(ton)" liegt einige hundert Jahre zurück, da Musik früher in "Kammern" z.B. in fürstlichen Privatgemächern, gemacht wurde. Die Frequenz des Kammertones liegt bei 440 Hz. In den letzen zweihundert Jahren hat man diese Frequenz mehrfach geändert. In Orchestern wird heute üblicherweise auf 442 Hz gestimmt.

Legato, Legatobogen

Es handelt sich um eine Vortragsanweisung. Hier besagt der Legatobogen, dass die Noten ohne akustische Unterbrechung zu spielen sind. Es entsteht ein Glissando.

Mundstück

Blechblasinstrumente, wie z.B. Posaune und Trompete, sind mit einem Mundstück (Kesselmundstück) ausgestattet, welches man in das Mundrohr (Lufteingang der Posaune) einsteckt. Das Mundstück ist das wesentliche Übertragungselement der Luftimpulse von den Lippen (Funktionsprinzip Polsterpfeiffe) des Bläsers. Die Luft gelangt nun weiter durch die Rohre, bzw. Züge (ggf. über Ventile bei der Trompete) zum Schallstück, welches als eine Art Verstärker dient.

Notenschlüssel

Notenschlüssel, siehe unter Lektion 2 - Notenschlüssel.

(nicht) transponierend

Ein Klavier kann als "Mutter der nicht transponierenden" Instrumente bezeichnet werden. Da auch die Posaune ein nicht transponierendes Instrument ist, könnte man mit einer Posaune sogar die Klaviernoten spielen - und es würde sogar "gut klingen". "transponieren" kommt aus dem lateinischen, und bedeutet in etwa "versetzen". In der Musik ist also das proportionale verschieben (versetzen) der Tonhöhe eines Tones, oder einer Reihe von Tönen (eine Passage von Tönen) um ein gleichbleibendes Intervall gemeint. Auch die Oktavierung ist eine (einfache) Form der Transposition, da dort die Töne um eine Oktave versetzt werden, ansonsten aber namensgleich bleiben.

Oktave

Der Begriff Oktave kommt aus dem Lateinischen und bedeutet vereinfacht "die Achte, oder achtfach, oder Achtel". In der Musiktheorie beschreibt der Begriff "Oktave" den Umfang von acht Tönen = 7 Tonschritten, und bezieht sich auf die Grundtöne der jeweiligen Tonleiter (Grundtöne z.B. c, d, e, f, g, a, h). Bei einer Oktave handelt es sich also immer um eine "Weiterzählung" bis zum 8 nächsten Ton. Diese Abstufungen können ganze oder auch halbe Töne sein. Die sieben Tonstufen zusammen gefasst bis zur Wiederkehr der ersten, die gleichsam die achte Tonstufe ist, nennt man somit Oktave. Die Oktave bezeichnet in der Musik auch ein Intervall, ist also ein bestimmter Teil des Intervalles. Es gibt noch weitere Intervalle mit unterschiedlichen Tonhöhenabständen. Die Oktave kann in Variationen auftreten, und wenn man die Halbtöne mitzählt ergeben sich 12 (Halb)tonschritte.

Ergänzende Links