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Aussenzug

Der Zug, oder auch Aussenzug ist das bewegliche, herausziehbare Stück der Posaune. Durch herausziehen wird der Luftkanal länger, und somit auch die Resonanzfrequenz. Mit dieser Technik wird u.a. die Tonhöhe bestimmt. Der Zug kann stufenlos verändert werden, was vereinzelt auch beim spielen eingesetzt wird. Üblicherweise hat der Zug aber 7 sog. Zugpositionen. Pos. 1 ist ganz eingeschoben, und stellt bei der jeweiligen Lippenspannung den höchsten Ton dar. Pos. 7 ist ganz ausgezogen, und stellt bei der jeweiligen Lippenspannung den niedrigsten Ton dar. Auf diese Weise kann ein etwas geübter Spieler ca. 28 verschiedene Töne erzeugen. Diese werden vereinfacht ausgedrückt durch 4 verschiedene Lippenspannungen an den 7 Zugpositionen erreicht. Profis können noch weitere Töne erzeugen.

Blechblasinstrument

Bei einem Blechblasinstrument wird Luft nach dem Prinzip der Polsterpfeife eingeblasen, durch ein Rohrsystem (variabler Länge, z.B. durch ziehen eines Zuges, oder durch betätigen von Ventilen) geleitet, und auf einem Trichter (zur Lautstärkeerhöhung) gegeben. Eine Trompete oder z.B. eine Posaune wird als Blechblasinstrument bezeichnet, auch weil es auch "Blech" ist.

Chromatische (Tonleiter)

Chromatisch (griechisch = gefärbt(e Tonleiter)). In der Musik spricht man von einer chomatischen Tonleiter, wenn teilweise oder auch ganz eine Abfolge von mehreren (Halb)tönen dargestellt werden. Eine vollständige chromatische Tonleiter besteht aus 12 Halbtönen, wie sie z.B. von einem Klavier gespielt werden kann. Man kann (vereinfacht) sagen, dass die chromatische Tonleiter das Gegenteil der diatonen Tonleiter ist. Es ist nicht ganz richtig, hilft aber beim Verständnis; die weissen Tasten des Klaviers sind (im Prinzip) die Stammtöne (- c - d - e - f - g - a - h -), dabei handelt es sich um die sog. C-Dur Tonleiter. Zwischen manchen dieser Töne (nicht zwischen allen) gibt es jedoch noch Halbtöne. All diese Töne gehören dann - wenn auch Halbtöne dabei sind - zur chromatischen Tonleiter.

Diatonische (Tonleiter)

Diatonik (griechisch = hindurch) bezeichnet einen 7 stufigen Tonvorrat, der als Folge (gleiche Abstände, lückenlos) von 6 reinen Quintschritten besteht (siehe auch Tonverhältnisse). Es handelt sich also um eine Tonfolge (Tonleiter) von 6 Quintschritten. (dieser Absatz wird ggf. noch bearbeitet). Man kann (vereinfacht) sagen, dass die diatonische Tonleiter das Gegenteil der chromatischen Tonleiter ist. Es ist nicht ganz richtig, hilft aber beim Verständnis; die weissen Tasten des Klaviers sind (im Prinzip) die Stammtöne (c - d - d - f - g - a - h), dabei handelt es sich um die C-Dur Tonleiter. Zwischen manchen dieser Töne (nicht zwischen allen) gibt es jedoch noch Halbtöne, welche jedoch nicht zur diatonischen Tonleiter gehören.

enharmonische Verwechslung

Zu den Stammtönen, von denen jeder andere Ton abgeleitet wird (ein Ableitung ist immer einen Halbton höher, oder einen Halbton tiefer) gehören die Töne c - d - e - f - g - a - h. Ein vom "c" abgeleiteter, um einen Halbton höherer Ton ist das "cis". Exakt der gleiche Ton wie das "cis", ist jedoch das "des". Dieser Ton ist lediglich vom "d" abgeleitet. "cis" und "des" sind also zwei identische Töne. Sie werden im Notensystem jedoch unterschiedlich dargestellt. Dieses Verfahren nennt man "enharmonische Verwechslung", und ist für Musiklaien zunächst nicht zu durchschauen, und wirkt etwas verwirrend. Es hat aber seine Gründe, warum dies so angewendet wird.

Epoche

Musik verändert sich, und so spricht man von Zeitabschnitten, also Epochen. In so einer Epoche gibt es sog. stilistische Gemeinsamkeiten.

Die Zeitabschnitte der Musikepochen

Frequenz

Frequenz ist ein Begriff aus der Elektronik, bzw. Elektrotechnik, aber auch aus der Nachrichtentechnik. Er hat nicht direkt etwas mit Musik zu tun. Frequenz ist Schwingung, und bezieht sich immer auf eine Zeiteinheit, und zwar auf eine Sekunde. Eine vollständige Schwingung ist eine Periode, sie dauert immer von irgend einer Position bis zur nächsten Wiederholung. Bei der Nulllinie beginnend kann eine Periode also langsam ansteigen, bis sie wieder abfällt, durch Null läuft, weiter nach unten, wieder steigend, bis sie wieder bei Null (Nulllinie) ist. Wenn dies innerhalb einer Sekunde passiert, spricht man von einer Frequenz von 1 Herz (1 Hz).

Ganzton, ganzer Ton

siehe auch Tonleiter (diatonische). Vereinfacht gesagt ist ein Ganzton ein Ton der weissen Taste einer Klaviatur. Es handelt sich um einen der Stammtöne (- c - d - e - f - g - a - h -) Wichtig; der räumliche Abstand der Zugpositionen bei einer Posaune, und auch der räumliche Abstand der Tasten einer Klaviatur lässt keinen Rückschluss darauf zu, ob es sich um einen Ganzton, oder einen Halbton handelt.

Glissando

Die Posaune kann Töne nicht nur in den üblichen (halbton)Abstufungen spielen, sondern auch - in gewissen Grenzen/Übergängen - Töne stufenlos in der Tonhöhe verändern. Dies wird durch ein verschieben des Zuges erreicht, während weiterhin Luft eingeblasen wird. Der erzeugte "Toneffekt" wird "Glissando" genannt. Dabei muss der Posaunist natürlich die Lippenspannung entsprechend anpassen.

Halbton, halber Ton

Der Begriff "Halbton" bezeichnet den Abstand (physikalisch korrekter: das Schwingungsverhältnis) zwischen zwei Tönen, nicht die Töne selber. "Halbton" ist praktisch gleich bedeutend mit "Halbtonschritt". Entsprechendes gilt für den Ganzton(schritt). Ein Ganzton(schritt) ist ein STAMMTON (c, d, e, f, g, a und h) - entsprechend den weißen Tasten des Klaviers.

Anm.: die Erläuterung dieses Begriffes (Halbton) habe ich von Herrn Meyer aus Herrenberg erhalten. Danke dafür.

Ergänzende Links