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Ansprache des Tones

März 2009 - Unter Ansprache versteht man den Beginn eines Tones, der natürlich rein sein soll. Beachten Sie bitte ganz genau den obigen Absatz "Ansatz der Lippen....". In dem Moment, wo die Zunge zurück gezogen wird, während schon zuvor ein gewisser Luftdruck aufgebaut wird, beginnt der Luftstrom zu fliessen, und mit Hilfe des Kesselmundstückes und des Prinzips der Polsterpfeiffe kommt nun der Ton zur Ansprache. Wie weiter oben erwähnt, muss die Zunge während des anhaltens des Tones unbeweglich im Mund verharren, so lange, bis sie wieder nach vorne zwischen die Lippen gedrückt wird, um den Luftstrom zu unterbrechen, und somit auch den Ton.

Beginn und Ende des Tones

Längere Töne (ganze Noten), können durchaus auch ohne ein zurück ziehen der Zunge begonnen werden, somit indem der Luftstrom beginnt herauszupressen, und längere Töne können auch ohne Mithilfe der Zunge (hereindrücken zwischen die Lippen, damit Abbruch des Luftstromes) beendet werden, indem einfach der Luftstrom unterbrochen wird. Bei kurzen Tönen muss jedoch unbedingt Beginn und Ende eines Tone mit der Zunge gesteuert werden.

Noch mehr zur Atemtechnik

Einer meiner Bekannten, der Christian Lutzer, selber ein langjähriger und mittlerweile sehr erfahrener Tubist (wussten Sie eigentlich, welches Instrument Gott spielt? Schauen Sie hier :-), hat mich noch auf folgende Ergänzung zur Atemtechnik hingewiesen, die ich hier natürlich gerne auch so weiter reichen möchte;

um später leistungsfähig musizieren zu können, sollte man unbedinngt bei einem Blasinstrument durch die Nase
(ein) atmen. Bei jedem atmen durch den Mund wird der Ansatz der Lippen am Mundstück und die Dichtigkeit zum Mundstück verändert. Nur wenn man erkältet ist, sollte man durch den Mund (ein)atmen. Luft, welche durch Nase eingeatmet wird, ist im übrigen gesünder. Und auf Gesundheit ist natürlich in jedem Falle zu achten.

Bestandteile einer Posaune

Die folgende Grafik zeigt den Aufbau mit Aufzählung der Bestandteile einer gängigen Zugposaune, und sollte somit selbsterklärend sein. Die Begriffserklärungen finden Sie außerdem auch fast alle im Lexikon.

Wie wärs mit einer kleinen Pause und etwas Entspannung? Hier sind ein paar Musiker Witze :-)

mehr Übungen

Der "Treibstoff" für die Posaune ist der Atem. Die folgenden Übungen sollen Ihnen helfen, die Atmung zu kontrollieren und zu verbessern. Übrigens gibt es im Notensystem (dort, wo die Noten des Musikstückes eingetragen sind) auch div. spezielle Zeichen, unter anderem auch ein Atemzeichen, welches genutzt werden soll, um genau an dieser Steller kurz Luft einzuatmen.

Übung: Atmen Sie gleichmäßig und tief ein, und atmen Sie auch gleichmässig aus, ähnlich wie beim gähnen.

weitere Übungen

Übung: Hecheln Sie wie ein Hund, und gewöhnen Sie sich an sehr kurze ein- und ausatmen Phasen. Dies ist für manche Musikstücke nötig.

Übung: Schnuppern Sie genießerisch an einer gut riechenden Blume. Atmen Sie den Duft in kleinen Portionen ein. Atmen Sie stoßartig über den Mund in kleinen Portionen wieder aus.

Übung: Hauchen Sie in Ihre Hände, und stellen Sie sich vor diese wärmen zu wollen. Pusten Sie gleichmässig und lange über den Muß aus, z.B. als wenn Sie eine Suppe kühlen wollen.

Übung: versuchen Sie wann immer es möglich ist, tief durch die Nase einzuatmen. Die Schultern sollen dabei immer locker hängen bleiben.

Ergänzende Links