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Die Note "fis/ges"

Die Note "fis/ges" als halbe und viertel

27.12.2009 JB - die Note "fis/ges", an Zugposition 5 / Lage 5 der Posaune. Einlernen und üben!

Lang ists her (25.03.2009, Note f), als ich hier den ersten Ton, bzw. die erste Note vorgestellt habe. Es folgten dann zunächst 6 tiefere Töne. Damit waren zunächst alle Zugpositionen vorgestellt. Aber in jeder Zugposition gibt es min. 2 Töne, manchmal sogar 3 und mehr. Deswegen gehts nun mit den nächst höheren Ton - vom "f" (Zugposition 1 der Posaune) aus gesehen - weiter, nämlich dem "fis/ges" an Zugposition 5. Das "fis/ges" ist einen halben Ton höher als das "f".

Das "fis/ges" gehört zur sog. "kleinen Oktave" und wird in Kleinbuchstaben geschrieben.

Wie wird das "fis/ges" gespielt?

Das "fis/ges" liegt bei der Zugposition 5 der Posaune, und liegt somit zwischen dem Stammton "f" (Zugposition 1) und dem Stammton "g" (Zugposition 4 der Posaune), und wird bei leicht erhöhter Lippenspannung gespielt. Dies ist nötig, weil das "fis/ges" ja etwas höher klingt als das "f", welches an Zug 1 liegt. Doch weniger als Zugposition 1 geht ja nicht, also müssen wir einen anderen Zug (andere Zugposition auf den 7 Positionen der Posaune) wählen, und eine stärkere Lippenspannung verwenden. Das "fis/ges" ist also ein Halbton an Zugposition 5 der Posaune. Das "fis" und auch das "ges" sind also zwei identische Töne, die lediglich unterschiedlich dargestellt werden können. Schauen Sie sich dazu die Beschreibung der "enharmonischen Verwechslung" an, siehe Link unten.

Merke: Das "fis/ges" liegt zwischen dem "f" und dem "g".

Die Note "Fis" bzw. "Ges" im Video

Hinweis zum Video

Bitte lesen Sie ggf. noch diesen Hinweis zur Qualität des Videos und der korrekten Tonhöhe, sowie Copyright Hinweise.

Ergänzende Erläuterungen zu den Noten

Wir sehen in der ersten Notenzeile keine "speziell" also abweichend angegebene Tonart. Somit spielen wir die sog. Grundtonart "C-Dur". Bei dieser Tonart sind keine Vorzeichen angegeben, und es werden nur Stammtöne gespielt. Die beiden "Vieren" signalisieren die Taktart. Der 4/4 Takt besagt, das eine viertel Note auch einen Schlag entspricht. Der ganze Takt hat also 4 Schläge.

Im ersten Takt sehen Sie 1 halbe Note f. Danach folgt ein sog. "Auflösungszeichen (=Vorzeichen)". Es gilt immer nur innerhalb des Taktes. Das "Raute" (#) Vorzeichen besagt, das die entsprechende Note einen halben Ton höher zu spielen ist. Aus dem "f" an Zug 1 wird somit ein "fis" an Zug 5.

Im zweiten Takt sehen wir zunächst 2 viertel Noten. Ohne dem Vorzeichen "b" müssten wir ein "g" spielen. Hier mit dem Vorzeichen "b" ist es jedoch kein "g", sondern ein "ges". Genau genommen sind es 2 viertel Noten "ges". Das "ges" ist einen halben Ton tiefer als das "g". Es ist vom "g" abgeleitet. Immer dran denken; ein "b" verringert die Tonhöhe um einen halben Ton. Das "#" erhöht die Tonhöhe um einen halben Ton. Weiterhin folgen hier noch 2 viertel Noten "fis". Denn es ist ja das "#" Vorzeichen davor, genau wie auch im Takt 1.

Im dritten Takt gibt es eigentlich nichts Neues, nur eine andere Zusammenstellung. Zu Beginn sehen Sie das "#" Vorzeichen. Es gilt also - weil es zu Beginn notiert ist - so lange, bis es aufgehoben wird. Es folgt eine halbe Note "fis", die also einen halben Ton höher ist als das "f" an Zugposition 1. Danach folgt auch im dritten Takt noch ein sog. Auflösungszeichen (=Vorzeichen). Dieses hebt das Vorzeichen - für diese eine Note - wieder auf. Die Aufhebung gilt jedoch nur innerhalb eines Taktes. Die zweite halbe Note im Takt 3 ist daher kein "fis" mehr, sondern ein "f", welches einen halben Ton tiefer ist, und an Zugposition 1 gespielt wird.

Im Takt 4 hören Sie abschliessend noch 2 viertel Noten "fis", denn das "#" Vorzeichen zu Beginn der Notenlinien (Beginn Takt 3) gilt ja wieder für diese Note. Weiterhin eine viertel Note "f", sowie noch eine viertel Note "ges", die ja genauso klingt wie das "fis".

Merke

Vorzeichen innerhalb eines Taktes gelten nur in diesem einen Takt. Auflösungszeichen gelten auch nur in dem einen Takt, in dem sie notiert sind.

Ergänzende Links