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Die Note "es" bzw. "dis"

Die Note "es/dis"

07.08.2009 - Die Note "es", bzw. "dis" Zugposition 3 / Lage 3 der Posaune. Einlernen und üben!

Das "dis/es" ist vom (ganzen) Ton "d" abgeleitet, jedoch einen halben Ton höher klingend.
Das "dis/es" ist vom ganzen Ton "e" abgeleitet, jedoch einen halben Ton tiefer klingend.
Das "dis"" bzw. das "es" sind identisch, und liegen zwischen dem "d" und dem "e".
Das "dis" bzw. das "es" gehört zur sog. "kleinen Oktave" und wird in Kleinbuchstaben geschrieben.

Das "dis" bzw. das "es" ist kein Stammton, also kein ganzer Ton. Nochmal zur Errinnerrung; bitte nicht "ganze Töne" mit "ganzen Noten" verwechseln.

Sie errinnern sich; - c - d - e - f - g - a - h - sind die sog. Stammtöne. Das "dis" bzw. das "es" sind zwei identische Töne, die an gleicher Zugposition gespielt werden, und somit auch identisch klingen. Der Ton wird im Notensystem lediglich unterschiedlich notiert. Dies ist für Musiklaien zunächst verwirrend, hat aber seinen Sinn! Das Verfahren wird auch als "enharmonische Verwechslung" bezeichnet! Bohhhh :-)

Die Note "es" im Video

Wie wird das "es" bzw. "dis" gespielt?

Das "es" bzw. das "dis" wird bei mittlerer Lippenspannung an Zugposition 3 der Posaune gespielt. Es handelt sich n i c h t um einen Stammton. Das "es" ist einen Halbton tiefer als das "e", welches ja an Zugposition 2 der Posaune gespielt wird. Deswegen wird dieses hier vorgestellte "es" auch an Zugposition 3 der Posaune gespielt (längerer Zug = tieferer Ton). Das "dis" ist einen Halbton höher als das "d", deswegen wird dieses "dis" auch an Zug 3 der Posaune gespielt (das "d" wird an Zug 4 gespielt).

Das "dis/es" liegt zwischen dem "d" und dem "e".

Bitte lesen Sie ggf. noch diesen Hinweis zur Qualität des Videos und der korrekten Tonhöhe.

Erläuterung der Töne/Noten im Video

Im ersten Takt sehen Sie zwei halbe Noten "es", welche an Zugposition 3 der Posaune gespielt werden. Es handelt sich jedoch nur darum um ein "es", weil zu Beginn die Tonart "2b" angeführt wurde. Sie besagt, dass aus u.a. jedem "e" ein "es" wird.

Nun folgt der zweite Takt, hier mit 4 viertel Noten, Ton "dis", und natürlich auch an Zugposition 3. Es handelt sich darum um ein "dis", weil zu Beginn des Taktes das "Kreuz" (#) angeführt ist. Dieses "Kreuz" besagt, das der Ton bzw. die Note einen halben Ton höher gespielt wird. Ohne Kreuz wäre es ein "d" (Zug 4), mit Kreuz ist es ein "dis" (Zug 3). Das "dis" ist vom "d" abgeleitet.

Im dritten Takt sehen Sie erneut zwei halbe Noten, allerdings als Note "dis", ebenfalls an Zugposition 3 zu spielen. Auch hier bewirkt das "Kreuz", das die Note einen halben Ton höher gespielt wird. Ohne das Kreuz wäre die Note ein "d" (Zug 4).

Nun folgt der vierte Takt, und hier folgen die gleichen Töne, wie in Takt 2, nur eben nicht als "dis", sondern als "es", und zwar als "viertel Noten". Es handelt sich darum um ein "es", weil hier wieder die Tonart "2b" greift, welche u.a. aus jedem "e" ein "es" werden lässt.

Ergänzende Infos

Beachten Sie die "enharmonische Verwechslung", siehe Link unten.

Achten Sie immer auf den Dirigenten

Und noch einmal dieser Hinweis; orientieren Sie sich immer am Dirigenten. Im Augenwinkel ist es immer möglich, den Taktstab des Dirigenten zu beobachten. Sie spielen niemals alleine die Geschwindigkeit, sondern immer so, wie der Dirigent es vorgibt. Auch die Länge der einzelnen Töne (ganze, halbe, viertel...) ist wichtig. In der Praxis kommt es übrigens auch vor, das die Geschwindigkeit eines Musikstückes variabel ist. Wer nun nicht auf den Dirigenten "hört", wird schnell Ärger bekommen :-)

Ergänzende Links