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Die Note "AIS/B"

die Note "AIS/B"

10.03.2010 JB - die Note "AIS" bzw. "B", an Zugposition 1 / Lage 1 der Posaune. Einlernen und üben!

Das "AIS" ist vom ganzen Ton "A" abgeleitet, jedoch einen halben Ton höher klingend.
Das "B" ist vom ganzen Ton "H" abgeleitet, jedoch einen halben Ton tiefer klingend.
Das "AIS" bzw. das "B" sind identisch, und liegen zwischen dem "A" und dem "H".

Das "AIS" bzw. das "B" gehört zur sog. "großen Oktave" und wird in Großbuchstaben geschrieben.

Das "AIS" bzw. das "B" ist kein Stammton, also kein ganzer Ton. Nochmal zur Errinnerrung; bitte nicht "ganze Töne" mit "ganzen Noten" verwechseln.

Sie errinnern sich; - c - d - e - f - g - a - h - sind die sog. Stammtöne. Das "AIS" bzw. das "B" sind zwei identische Töne, die an gleicher Zugposition gespielt werden, und somit auch identisch klingen. Der Ton wird im Notensystem lediglich unterschiedlich notiert. Dies ist für Musiklaien zunächst verwirrend, hat aber seinen Sinn! Das Verfahren wird auch als "enharmonische Verwechslung" bezeichnet! Bohhhh :-)

Wie wird das "Ais/B" gespielt?

Das "AIS/B" liegt bei der Posaune an Zugposition 1 / Lage 1, und liegt somit zwischen dem (recht tiefen) Stammton "A" (Zugposition 2) und dem etwas höheren Stammton "H" (Zugposition 7 der Posaune). Dieses "AIS/B" an Zugposition 1 der Posaune wird bei praktisch gleicher Lippenspannung gespielt, wie das (etwas höhere) "H" an Zugposition 7, und das etwas tiefere "A" an Zugposition 2 / Lage 2.

das "Ais/B" im Video

Hinweis zum Video

Bitte lesen Sie ggf. noch diesen Hinweis zur Qualität des Videos und der korrekten Tonhöhe, sowie Copyright Hinweise.

Ergänzende Erläuterungen

Wir sehen zwei Notenzeilen, jeweils ohne besondere Vorzeichen. Somit handelt es sich um die "C-Dur" Tonart, die ohne Vorzeichen auskommt, weil nur Stammtöne gespielt werden. Lesen Sie bitte noch die weiteren detailierten Erläuterungen zu diesem Thema.

Die halbe Note

Wenn nun derartige Halbtöne (wie z.B. dieses "AIS" oder "B") gespielt werden sollen, die ja in der gleichen Höhenpositon im Notensystem notiert sind, wie die abgeleiteten Ganztöne (Stammtöne), aber eben einen halben Ton höher oder niedriger klingen (sollen), dann müssen diese Töne entsprechend markiert werden. Dies wird entweder mit einer Tonart zu Beginn des Musikstückes gemacht. In so einem Fall gilt die Markierung für alle betroffenen Töne. Möchte man nur einzelne Töne "verändern", so muss man das zu Beginn eines Taktes machen. In dem Fall gilt die Veränderung nur für die Dauers des Taktes.

Oben im Video sehen Sie daher zu Beginn des ersten Taktes das "Kreuzchen", welches ein Vorzeichen ist, und besagt, dass der Ton höher zu spielen ist. Ohne das "Kreuzchen". müssten wir die Note "A" (Zugposition 2) spielen. Das Gleiche gilt für Takt 2. Da es sich um einen 4/4 Takt handelt, besteht der Takt aus 4 Schlägen. Es sind im ersten Takt jedoch nur 2 viertel Noten = 2 Schläge. Daher fehlen noch 2 Schläge bis zum Ende des Taktes. Dies wird mit einer halben Pause signalisiert, welche auf der mittleren Linie (= 3. Linie (von unten)) steht. Die halbe Pause entspricht also 2 viertel Noten, oder 4 achtel Noten, oder 2 Achtel Noten und eine viertel Note.

Im Takt 3 verhält es sich genauso, nur eben "anderesrum" :-) Ohne das "b", welches ja besagt, das der Ton etwas tiefer klingen muss, müssten wir die etwas höhere Note "H" (Zugposition 7) spielen.

Die Reihenfolge der Töne in Ihrer Tönhöhe absteigend ist also; - "H" (Stammton) - "AIS/B" (Halbton) - "A" (Stammton).

Ergänzende Links